Was bedeutet Inkontinenz?

Inkontinenz bezeichnet die Unfähigkeit, Urin oder Stuhl willentlich zurückzuhalten. Besonders häufig ist die Harninkontinenz – also der ungewollte Verlust von Urin. Sie kann in verschiedenen Formen auftreten, zum Beispiel beim Husten, Lachen oder körperlicher Belastung (Belastungsinkontinenz) oder durch plötzlichen, starken Harndrang (Dranginkontinenz).

Inkontinenz ist keine Seltenheit und betrifft Frauen in jeder Lebensphase – sei es nach Schwangerschaft und Geburt, in den Wechseljahren oder im Alter. Auch wenn sie oft tabuisiert wird, lässt sich viel dagegen tun – mit gezieltem Beckenbodentraining, Körperarbeit, Aufklärung und ganzheitlicher Unterstützung.

Welche Urschen können Schmerzen im Becken haben?

Körperlich-strukturell:

Verspannungen oder Überlastung im Beckenboden oder umliegenden Muskeln (z. B. Hüfte, Rücken, Bauch)

Narben nach Geburt oder OP (z. B. Kaiserschnitt, Dammriss, Endometriose-OP)

Beckenfehlstellungen oder Blockaden (z. B. ISG oder Symphyse)

Verklebungen oder Faszienspannungen im Bauch- oder Beckenraum

Senkungen der Organe (z. B. Blase, Gebärmutter)

Funktionell / hormonell:

Postnatale Veränderungen (z. B. nach Geburt oder Rückbildung)

Zyklusbedingte Beschwerden (z. B. Regelschmerzen, PMS)

Wechseljahre / Hormonumstellungen, die das Bindegewebe beeinflussen

Schwache oder überaktive Beckenbodenmuskulatur – beides kann Schmerzen verursachen

Psychosomatisch / emotional:

Stress & Anspannung (der Beckenboden reagiert stark auf seelische Belastung)

Unverarbeitete Geburtserlebnisse

Scham oder Unsicherheit im eigenen Körper

Traumatische Erfahrungen / chronische Schmerzen

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